Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind. (Röm 8,28).
Wir erinnern uns besonders dann an den obigen Vers, wenn uns Schwieriges widerfährt. Wir wissen, dass nicht alle Dinge, die der Herr in unser Leben bringt, an sich gut sind. Aber selbst die schlechten Dinge wirken so an uns, dass das Beste dabei herauskommt: wir sollen dem Sohnes Gottes immer ähnlicher werden (Röm 8,29).
Kürzlich wurde ich aber daran erinnert, dass alle Dinge nicht nur die schlechten beinhaltet. Auch das Gute, das der Herr in unser Leben bringt, hat diese Absicht. Was ist mit dem Guten gemeint? Eigentlich alles, was wir als gut bezeichnen können: der tiefe Schlaf, das gute Essen, die guten Beziehungen zu Familienmitgliedern, die körperliche und seelische Gesundheit, die Freiheit in unserem Land, der seit Jahrzehnten treue Ehepartner, die gesegneten Zeiten beim Bibel lesen und Gebet, die freundlichen Nachbarn, die tägliche Bewahrung unterwegs mit Auto oder ÖV, die vielen kleinen und grossen Gebetserhörungen und Lebensführungen, das Gelingen am Arbeitsplatz, und noch so vieles mehr. Ja, letztlich ist jeder Atemzug und jeder Herzschlag ein gutes Geschenk Gottes. Das sind durchschnittlich 20’000 Atemzüge und 100’000 Herzschläge innerhalb von 24 Stunden . Ganz schön viele! Ohne diese könnten wir Jesus auch nicht ähnlicher werden. Lasst uns heute oder diese Woche wieder einmal ganz besonders für all das Gute danken, dass der Herr in unser Leben kommen lässt, damit wir seinem Sohn ähnlicher werden.
