Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. (Matthäus 24.12) 

Jesus erklärt den Jüngern die Zeichen, die der Zerstörung Jerusalems vorausgehen. Eines der Zeichen war die Gesetzlosigkeit und die daraus hervorgehende Lieblosigkeit. Der Mangel an Gesetz hat einen Mangel an Liebe zur Folge. Warum das? Weil das Gesetz Gottes nicht der Liebe entgegensteht, sondern weil das Gesetz Gottes ganz praktisch beschreibt, wie sich die Liebe bemerkbar macht. Wer liebt, stiehlt nicht, sondern arbeitet und gibt von seinem Geld denen, die nichts haben. Wer liebt, erzählt keine Lügen, sondern spricht die Wahrheit in Liebe. Wer liebt, nimmt sich einen von sieben Tagen Zeit, um Gott im Kreise seines Volkes anzubeten. Wer liebt, betet Gott so an, wie er es uns geboten hat. Wer liebt, gehorcht seinen Eltern, wenn er ein Kind ist und ehrt sie, wenn er erwachsen ist. Wer liebt, der bindet sich, wenn er einen Partner des anderen Geschlechtes gefunden hat, an ihn in einer lebenslangen Ehe und bricht diesen Ehebund nicht und bleibt ihm treu. Usw.

Wer Gottes Gebote fahren lässt, der lässt die Liebe fahren. Und wo die Liebe abnimmt, nimmt die Gesellschaft Schaden. Diese Entwicklung kann jedoch rückgängig gemacht werden. Da, wo das Volk des Königs Jesus seine Gebote hält und auf den Leuchter stellt, funktioniert es als Licht der Welt inmitten der Finsternis. Das ist keine Gesetzlichkeit. Denn wie sagt der Apostel Palus so schön? Jesus Christus hat “sich selbst für uns hingegeben, um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen und für sich selbst ein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen, das eifrig ist, gute Werke zu tun.“ (Titus 2,14)