Denn alles, was geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen. … Ich selbst habe aber, meine Brüder, die feste Überzeugung von euch, dass auch ihr selbst voll Gütigkeit seid, erfüllt mit aller Erkenntnis und fähig, einander zu ermahnen. (Römer 15,4.14.)
Zwei Dinge finden wir in den Worten des Apostels: Erstens, die Schrift dient unserer Belehrung und das Ziel dieser Belehrung ist es, dass wir geduldig werden und Hoffnung fassen. Das ist tatsächlich ein lohnenswertes Ziel. Zweitens, der Apostel hat die feste Überzeugung, dass die Gläubigen genug Erkenntnis besitzen, einander darin zu helfen. Wer durch den Trost der Schrift selber schon einmal Hoffnung gefasst hat, der wird auch fähig, diesen Trost der Schrift anderen weiter zu geben. Lasst uns das tun!
