So können wir nun zuversichtlich sagen: „Der Herr ist mein Helfer, und deshalb fürchte ich mich nicht vor dem, was ein Mensch mir antun könnte. (Hebr. 13,6)

Diese und viele andere wunderbaren Versprechen Gottes an seine Kinder finden wir in den Seiten der Heiligen Schrift. Und unsere Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass der Herr tut, was er verspricht. Er hilft, heilt, rettet. Immer so, wie es für uns gut ist. Wahrhaftig, bei ihm ist Gnade und Barmherzigkeit zur rechtzeitigen Hilfe (Hebr 4,16). Doch manchmal stehen wir in der Gefahr, solche Versprechen wie blosse psychologische Ratschläge zu verstehen. Ich bin niedergeschlagen, ängstlich, ratlos und brauche irgend einen Vers, der mich wieder besser fühlen lässt. 

Dabei sind wir berufen, alles – selbst essen und trinken – zur Ehre Gottes und nicht selbstbezogen zu tun (1.Kor 10,31). Bitten wir also unseren Herrn um Hilfe, könnten wir so oder ähnlich beten: „Herr, was heute an Aufgaben vor mir liegt, erscheint mir, wenn ich nur auf mich schaue, wie ein Berg. Hilf du mir – und zwar so, dass dein Reich dadurch ausgebreitet, dein Name gepriesen, mein Nächster geliebt und meine Heiligung gefördert wird.“ Ein solches Gebet wird der Herr nicht unbeantwortet lassen.