Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muß geschehen; aber es ist noch nicht das Ende.(Matthäus 24,6)

Gerade höre ich, dass Amerika sich bereit macht, um in den Krieg Israels gegen den Iran einzutreten. Pakistan verspricht derweil, Iran zu unterstützen, wenn nötig, mit der Atombombe. Kriege und Kriegsgerüchte haben gerade wieder Hochsaison. Christliche Endzeit-Spekulanten erst recht. Europäische Regierungen sind sich einig darüber, die Waffen sprechen zu lassen.
Der renommierte Dr. Jeffrey Sachs, amerikanischer Ökonom und ein an sich nüchtern-sachlicher Politikberater, bezeichnet die westlichen Regierungen in einem Anflug von Frustration und Ratlosigkeit als eine “Bande von Gangstern“, die machen, was sie wollen.
Doch die Worte von Jesus machen Mut: “Es ist noch nicht das Ende.“ Kriege sind brutal, äusserst selten „gerecht“, aber nicht das Ende. Dem Ende Jerusalems gingen Zeichen voraus. Alles traf genau so ein, wie Jesus es angekündigt hatte, innerhalb einer Generation. Doch das Ende unseres Zeitalters kommt erst, nachdem den Menschen aus allen Nationen, Stämmen, Sprachen und Ländern das Evangelium verkündet wurde, wenn Gott seinem Sohn alle Feinde unter seine Füsse gelegt hat. Doch dieses Ereignis wird nicht durch Zeichen angekündigt werden. Jesus sagt: „ … wie in den Tagen Noahs”, „ …wie ein Dieb in der Nacht …“ , um diese Wahrheit der absoluten Ungewissheit auszudrücken.
Unsere Aufgabe ist es nicht, zu spekulieren, sondern täglich und treu unsere Nächsten zu lieben, ihnen zu dienen und Zeugen Jesu zu sein. Zeugen Jesu verbreiten Hoffnung. Und das mit der Zuversicht, dass unser himmlischer Vater Zeiten und Zeitpunkte bestimmt hat, die er uns nicht verraten wird (Apg 1,7). Bleiben wir also nüchtern und hoffnungsvoll. Denn Jesus hat uns verheissen, bei uns zu sein bis ans Ende aller Tage. Und sein Reich kommt, sein Wille geschieht, wie im Himmel, so auf Erden.